Social-Media macht es möglich Einmal um die Welt – vom Küchentisch aus


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Meine Mitstudentin Anja hat einen Blogbeitrag in „Netleben“, veröffentlicht, der im Wesentlichen auch meinen Tagesablauf beschreibt. Mit ein paar kleinen Änderungen, aber das Große und Ganze ist absolut identisch. Unabhängig von ihrem Artikel hatte ich auch überlegt, wie ich diese Situation in Worte fasse und vor allem mit welchen Fotos ich sie anreichere.

Also, was ist geschehen: Diese Woche fand wieder eine große Konferenz statt, in Malmö. Dort trafen sich Journalisten, Techniker und Executives der öffentlich-rechtlichen regionalen Fernsehstationen zur jährlichen Konferenz. Nach mehr als zehn Jahren habe ich mich dazu entschlossen heuer nicht dran teilzunehmen. Dennoch gab es einige Workshops und Vorträge, die mich sehr interessierten. Also hab ich mit den jeweiligen Rednern Kontakt aufgenommen und siehe da, die Workshops wurden über verschiedene Ausspielwege „gestreamt“.

Ich mach es mir an meinem Lieblingsrechner in meinem Lieblingsraum, der Küche, gemütlich und warte auf den Workshop. Über „Bambuser“ konnte ich dem Thema folgen:

Social Media – the great conversation starter” 

 Natürlich habe ich als angehender “Social-Media-Manager” gleichzeitig Twitter, Facebook, Skype offen. Und so bekomme ich noch während ich auf den Beginn des Workshops warte einen Anruf von Anna – eigentlich aus Malta – aber sie weilt im Moment in Baku bei der Endausscheidung zum „Eurovision Song-Contest“. Nach einem kurzen Skype-Video-Gespräch, melden sich zwei liebe Freundinnen via Skype-Chat aus Malmö, während ich nahezu gleichzeitig über Twitter einigen studienbezogenen Fragen nachgehe.

 

Und obwohl mir klar wird, was für ein „Wahnsinn“ diese Gleichzeitigkeit darstellt, fühle ich mich unheimlich wohl und glücklich. Ich stelle mir dann immer im Geist die Weltkarte vor, wo meine Kontakte dort gerade sind und bin überwältig, was innerhalb eines Augenblicks für Distanzen überwunden werden und man hat das Gefühl, man ist zusammen.

Nürnberg – Malta – Baku – Malmö – Nikosia – Dublin – Stuttgart – Hamburg, das schafft das beste Flugzeug nicht.

Und um dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen habe ich am Abend noch die feierliche Preisverleihung via SVT-Stream angesehen, bei der Europas beste TV-Filme ausgezeichnet wurden. Nicht ohne im direkten Kontakt – diesmal via Facebook – mit Maria aus Zypern zu plaudern, als säßen wir mittendrin. Und über Twitter/Instagramm kamen die Fotos noch während der Gala ins Netz. Am Freitag ging es in diesem Sinne weiter. Leider klappte es mit dem Stream nicht, der aber in Kürze online sein wird. Das Thema war diesmal iMoJo – I-Mobile-Journalismus. Hier waren noch mehr Kollegen via Twitter verbunden und aktiv am Workshop beteiligt. Das gipfelte darin, dass ein Kollege aus Rumänien einen Film zur Demonstration spontan ins Netz geladen hat.

Ich war also quasi live dabei in Malmö bei der Konferenz – am Küchentisch mitten in Deutschland.

Social-Media machts möglich.

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