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Wann immer ich mit meinem Fahrrad von meinem Stadtteil in die Altstadt fahre, die auch gleichzeitig das Zentrum und Herzstück Nürnbergs darstellt – geht mir das Herz auf. Einmal, weil ich jedes Mal aufs Neue erstaunt bin, wie kurz die Distanzen per Fahrrad sind, zum anderen, wie toll das Radwegenetz ausgebaut ist (wenngleich man schon ein wenig Insiderwissen mitbringen muss) und zuletzt, welch schöne, vielfältige Bilder sich auftun, die man bei einer Autofahrt nicht sehen würde.

Nürnberg ist meine Stadt

Ich habe schon viele tolle Städte besucht und gesehen, aber leben möchte ich nur und ausschließlich hier in Nürnberg. Die Stadt – mit ihren rund 510.000 Einwohnern zählt sie schon als Großstadt – ist überschaubar. Sie ist kreisförmig um die Altstadt, die durch die Stadtmauer abgegrenzt ist, gewachsen. Und man kommt immer ans Ziel. Wenn man die berühmten „Schleichwege“ nicht kennt, so gibt es den „Ring“, der einen immer dahin führt, wo man gerade hin will.  In der Regel braucht man – auch mit dem Auto – nie länger als 20 Minuten von einem Ort zum anderen. Dabei begegnet man vom Industriegebiet, über Grünflächen zur Naherholung, zu den Mahnmalen der dunklen Vergangenheit Nürnbergs bis hin zur beeindruckenden mittelalterlichen Kulisse, allem, was zur Stadtgeschichte gehört. In der Regel macht man also immer eine Zeitreise.

Mit dem Rad ein Genuss

Wenn ich also in der Nähe des Stadions starte, führt mich mein Weg zuerst durch eine Siedlung mit Einfamilienhäusern, dann durchquere ich eine Schrebergartenkolonie und fahre entlang dem Bahndamm bis ich zum Tullnau-Park komme, der gerne auch als Fotomotiv genutzt wird.

 

Anschließend geht es weiter, am Wöhrder-See vorbei, über die Wöhrder Wiese, an deren Ende bereits die Stadtmauer erscheint. Nach dem Durchqueren der Stadtmauer bin ich schon direkt an der Insel Schütt und somit im Zentrum, oder auch in der Altstadt.

Die Karibik vor der Haustüre

Gerade eben wird der Nürnberger Stadt-Strand aufgebaut. Ab 16. Mai ist hier wieder „Karibikfeeling“ mitten in der Stadt angesagt. Nachdem im letzten Jahr noch nicht ganz sicher war, ob die Veranstalter die Aktion wieder starten werden, sind nun die Aufbauarbeiten in vollem Gange.

Nürnberg ganzheitlich erfahren

Nürnberg, die Stadt der Reichsparteitage, mit dem berühmten Gerichtssaal 600, der Kongresshalle und den Steintribünen – ja, aber wer sich diese Monumente der Vergangenheit ansehen will, der sollte auf jeden Fall auch die wirklich historischen Dokumente besuchen, wie die Kaiserburg, das Albrecht-Dürer-Haus, das Museum für Kommunikation und Verkehr, mit dem Nachbau des alten Alder, das Spielzeugmuseum, das Germanische Nationalmuseum und vieles andere mehr.

Ebenso beeindruckend sind die Großveranstaltungen wie „Rock im Park“ und „Klassik open air“. Und  zweimal im Jahr sind alle Augen und Ohren der Welt nach Nürberg gerichtet, einmal im Februar, wenn die Internationale Spielwarenmesse die Neuheiten aus aller Welt präsentiert und natürlich im Dezember, wenn das Christkind zu „seinem“ Markt einlädt, dem Christkindlesmarkt, auf den wir unheimlich stolz sind und der selbst für die Nürnberger ein absolutes „Muss“ in der Adventszeit darstellt. Wenigstens einmal in den vier Wochen der Vorweihnachtszeit muss man dort gewesen sein.

Alles in allem eine tolle Stadt, mit einer weitreichenden Geschichte, aber mindestens ebenso modern und lebendig. Und dennoch ein klein wenig ruhiger und gemütlicher wie die großen Metropolen dieser Welt.