Immer wieder fällt mir auf, dass bei Gesprächen mit Podcastern über Podcast die Technik im Mittelpunkt steht. Der Moment, wo ich gerne aus den Gesprächen aussteige.

Unterstützung bei technischen Fragen ist sehr wichtig

Es ist gut, wenn sich Podcaster in Technikfragen unterstützen und helfen, dennoch wird es mir oftmals zu viel. Denn häufig geht es weit über das – was nutzt Du und was würdest Du mir empfehlen – hinaus. Viel zu wenig wird über Inhalte gesprochen.

Technik oder Geschichte – was macht den Podcast?

Nun kann das sicher eine sehr subjektive Beobachtung sein, dennoch möchte ich sie hier einmal thematisieren. Mein Lieblingszitat stammt von Michael Rosenblum – Video-Journalist aus USA – der anlässlich einer Konferenz sagte

If you are talking about techniques you don’t have a story to tell

Eine Aussage, die mir sehr gut gefallen hat und in manchen Bereichen auch sehr gut tut.

Beim Kochen macht ja auch nicht der Herd das Essen, sondern die Lebensmittel und Zutaten bilden das Gericht. Alles andere ist lediglich Mittel zum Zweck.

Ebenso verhält es sich mit dem Podcast oder Video – nicht die Kamera, das Aufnahmegerät machen die Story, die veröffentlicht wird, sondern die Geschichte ist es, die den Zuhörer und Zuschauer anspricht. Das jeweilige Aufnahmegerät ist lediglich das Werkzeug um die Geschichte so gut wie möglich darzustellen.

Am Anfang steht immer die Geschichte

Denkt den Podcast und das Video von der Geschichte her, dann wird sie auch erfolgreich werden. Wenn die Geschichte feststeht, dann ist es auch einfacher festzulegen, mit welchem Aufnahmegerät sie am besten umgesetzt werden sollte. Da kann aus einem geplanten Audio durchaus auch mal ein Video werden oder umgekehrt. Habt den Mut auch mal vom vorgeplanten Weg abzugehen, wenn sich eure Geschichte anders entwickelt, als ihr dachtet.

Vielleicht habt ihr ein Beispiel, in dem sich eure Geschichte anders entwickelt hat, als geplant, dann schreibt sie mir bitte. Gute Beispiele motivieren auch andere . Ich freue mich über eure Kommentare.