MobilePodcast am Beispiel von Nick Garnett

Seit ich mobil podcaste – und das sind fast drei Jahre – suche ich nach weiteren Beispielen und Podcastern, die es mir gleich tun. Dabei ist mir ein Mann besonders aufgefallen Nick Garnett. Er ist Journalist bei der BBC und nutzt für viele seiner Live-Berichte und Reportagen nur sein iPhone.

Seit ich mobil podcaste – und das sind fast drei Jahre – suche ich nach weiteren Beispielen und Podcastern, die es mir gleich tun. Dabei ist mir ein Mann besonders aufgefallen Nick Garnett. Er ist Journalist bei der BBC und nutzt für viele seiner Live-Berichte und Reportagen nur sein iPhone.

Wer meinen Blog kennt, dem ist sicher der Name Nick Garnett schon aufgefallen, den ich öfter mal zitiere. In Bezug auf MobilePodcast ist Nick mein großes Vorbild. Nick Garnett ist Journalist bei der BBC und er ist an allen Brennpunkten der Welt unterwegs um für die BBC in der Regel live zu berichten. Dafür ist er sehr gut ausgestattet, aber er setzt seit einigen Jahren auf sein Smartphone. Soviel ich weiß ist er mit einem iPhone unterwegs, und ich glaube, es ist sogar das iPhone 6+. Mitunter, wenn wegen des Datentransfers der Upload, bzw. das Livestreamen nicht möglich ist, hat er eine kleine mobile Satelliteneinheit dabei.

Er berichtet mitten aus Erdbebengebieten, oder einfach auch vom „Ende der Welt“. Er ist ständig und innerhalb von ein paar Minuten sendebereit.  Mich beeindruckt das sehr,  zum Einen, weil ich weiß, dass unheimlich viel  Mut und Standhaftigkeit dazu gehört, in einem Sender wie z.B. der BBC sowas durch zu setzen. Zwischenzeitlich ist die BBC da sehr gut dabei und hat dieses System etabliert. Aber es war am Anfang mit Sicherheit nicht einfach. Auf der anderen Seite zeigt er aber auch sehr deutlich, zu was Smartphones fähig sind.

Alleine, wenn es darum geht, für einen Onlineartikel Fotos von jemandem zu bekommen, höre ich immer wieder den Spruch „ich habe es aber NUR mit dem Handy aufgenommen“. Das macht mich manchmal sogar wütend, wenn die Nutzer nicht so recht verstehen, was sie wirklich in den Händen halten. Auch wenn es Profis nicht gerne hören, was sehr verständlich und nachvollziehbar ist, so gibt es dennoch immer wieder Situationen, da hat man die Kamera nicht zur Hand, da hat man das Mega-Equipment nicht dabei. Es sind Breaking News, ganz besondere Geschichten, oder  es sind Situationen, die ich mit einer anderen Kamera, oder einem großen Mikro, das ich dem Gesprächspartner vor das Gesicht halte, nicht aufnehmen kann.

Gerade bei kamera- und mikro-scheuen Protagonisten konnte ich häufig erleben, dass sie sehr schnell vergessen, dass sie gefilmt werden, wenn ein unscheinbares Handy da steht und am besten noch ein Lavalier-Mikrofon die Audioaufnahme aufzeichnet. Die Menschen assoziieren mit dem Smartphone nicht automatisch Filmaufnahme und daher vergessen sie, was neben dem Gespräch noch passiert.

Mit dem Handy hab ich die Möglichkeit sehr nah an ein Motiv ranzugehen. Ich kann schnell, sehr gute Qualität liefern, die ich auch ebenso schnell und unkompliziert absetzen kann.

All das beweist Nick Garnett mit seiner Art zu berichten.

Auf seinem Blog hab ich eine sehr schöne Darstellung gefunden, wo er in einem Video zeigt, wie er arbeitet. 

Aber seht selbst:

Und vielleicht inspiriert es ja den ein oder anderen, es auch einmal auszuprobieren. Wenn ihr dazu Fragen habt, helfe ich euch gerne weiter, meldet euch bitte einfach. Ich freue mich über jeden, dem ich dabei weiterhelfen kann. MobilePodcasting und MobileVideo sind meine Passion. Ich möchte diese Produktionsart gerne weiter verbreiten und zeigen, was damit alles geht.

Nun viel Glück, bei den ersten eigenen Schritten und Tests mit MobileVideo. Schreibt mir doch in die Kommentare, wie es euch dabei ergeht, ich würde mich sehr freuen.

Für die Audioaufnahme zu diesem Beitrag habe ich eine App verwendet, die mir bislang noch nie aufgefallen war: „Mobile Podcaster“. Eine wirklich geniale App, darüber werde ich aber einen eigenen Beitrag verfassen.

2 Gedanken zu „MobilePodcast am Beispiel von Nick Garnett“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.