Professionelle Videos – „der Ton macht die Musik“

Die zweite Folge der Mobile-Video-Show, die Christian Müller von Sozial-pr und ich zusammen produziert haben,  ist nun auch, wie versprochen in deutscher Sprache. Natürlich ist es auch für uns einfacher.

Tonqualität?! – Sind nicht die Bilder das Wichtigste beim Video?

Natürlich sprechen wir immer davon dass Bilder mehr aussagen als 1000 Worte.

Doch habt ihr nicht schon oftmals Videoclips gesehen, bei denen der Ton nicht nur vernachlässigt sondern richtig schlecht war? Windgeräusche, die alles überlagern, übersteuerte Audio-Aufnahmen, zu viel Hall oder einfach nur zu leise aufgenommen?

Wenngleich in der Tat die Bilder die Hauptaussagequelle sind, so lenkt extrem schlechte Tonqualität doch von der Bildaussage ab.

Eine unscharfe Bildeinstellung ist besser zu ertragen als ein schlechter Ton.

Ich persönlich kann mit einer schlechten Bildeinstellung besser umgehen, als mit einem schlechten Ton.

Wir sind alle mittlerweile verwöhnt, wir wollen sehen, wie ein bestimmter Ort aussieht, oder wie sich eine bestimmten Situation darstellt. Da ertragen wir auch mal eine Unschärfe, eine falsche Belichtung, oder eine verwackelte Einstellung.

Doch wenn der Ton nicht in Ordnung ist, und damit meine ich richtig schlecht, nicht nur etwas leise, dann lenkt es uns von den Bildern ab. Wir versuchen krampfhaft zu verstehen, was der Protagonist sagt oder wie die Geräusche sind, die nach unserer Vorstellung zur Szene gehören. Passt das nicht zum Bild, versucht unser Gehirn krampfhaft den Zusammenhang herzustellen.
Und schon wird die Bildaussage unwichtig, weil wir abgelenkt sind.

Mit einfachen Tricks oder gutem Zubehör die Tonqualität verbessern.

Keine Angst, das heißt jetzt nicht, dass ihr nicht mehr filmen sollt, weil zu viel Aufwand für den guten Ton zu betreiben ist.  Es geht schon mit ganz einfachen Mitteln, die ihr alle mit euch herumtragt, einen guten Ton aufzunehmen. Und für die, die mehr möchten haben wir auch Tipps, wie ihr euer Equipment günstig aufrüsten könnt.

 

 

 
Und für die, die lieber nur hören möchten, hier die Audioversion: