Mobilevideo – Der 10 Sekunden Trick

Hand aufs Herz, wie oft hattet ihr nach Filmaufnahmen keine Lust mehr das Material zu bearbeiten, weil ihr einfach zu viel Rohmaterial hattet? Dabei gibt’s aber eine ganz einfache Regel die es euch leichter macht.

Wie du bei Filmaufnahmen zu viel Rohmaterial verhinderst

Hand aufs Herz, wie oft hattet ihr nach Filmaufnahmen keine Lust mehr das Material zu bearbeiten, weil ihr einfach zu viel Rohmaterial hattet? Dabei gibt’s aber eine ganz einfache Regel die es euch leichter macht.

just a iPhone
nur 10 Sekunden
Die 10 Sekunden Einstellung

Habt ihr bislang nie darauf geachtet wie viel ihr von jeder Einstellung dreht? Einfach mal so drauf halten und mitnehmen was geht. Wer weiß vielleicht brauchen wir ja gerade diese Einstellung? Gedanken, von denen ihr euch verabschieden solltet.

Wenn ihr am Ende keine Stunden-Filme anschauen wollt, dann solltet ihr euer Material reduzieren. Wie das geht? Ganz einfach! Ihr nehmt von jeder Einstellung die ihr macht nur 10 Sekunden auf. Das ist ganz einfach indem ihr auf den Timecode eurer Kamera achtet. Jede Handy-App zeigt euch in der Einstellung am Bildschirm den Timecode an. Wenn euch das zu umständlich ist oder nicht so zusagt dann zählt ganz einfach bis zehn.

Wichtig ist dabei dass eine zusammenhängende Sequenz 10 Sekunden lang ist. Sollte eine Störung die Aufnahme behindern oder läuft euch jemand ins Bild, dann fangt einfach ab diesem Zeitpunkt erneut das zählen an.

In der Regel benötigt ihr 3-5 Sekunden Sequenzen in der Nachbearbeitung. Allerdings müsst ihr bedenken, dass zu Beginn oder am Ende einer Aufnahme kleine Wackler entstehen können, die durch das Bedienen des Auslösers entstehen können, oder durch eure eigene Positionsänderung. Vielleicht wackelt das Stativ kurz bei der Berührung bei Aufnahmestart. Um solche Probleme auszuschließen nehmt ihr einfach 10 Sekunden auf, dann habt ihr auf jeden Fall 3-5 Sekunden gutes Bildmaterial.

Wenn ihr dann noch eine gewisse Chronologie der Abläufe beibehaltet ist die Nachbearbeitung eine Kleinigkeit. Ihr hängt einfach eure kurzen Einstellungen aneinander kürzt sie noch ein wenig am Anfang und am Ende ein und fertig ist euer Film.

Am besten arbeitet ihr in Kombination mit der 5-Shot-Technik, die ich hier beschrieben habe.

Ein paar Tricks zur 10-Sekunden-Methode verrate ich noch hier im Podcast.

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