Auphonic – unverzichtbarer Helfer für Podcaster

Heute stelle ich euch ein Tool vor, das ich nach und neben Audacity und Hindenburg zuerst kennen, dann schätzen und nun lieben gelernt habe.

Auphonic ist ein spezieller Dienst um die Audioqualität nach der Aufnahme noch zu optimieren. Auphonic könnt ihr sowohl webbasiert nutzen, als auch via Deskop-, Android- oder IOS-App.

Auphonic zunächst Geheimtipp
zwischenzeitlich nicht mehr wegzudenken
Auphonic
Auphonic

Heute stelle ich euch ein Tool vor, das ich nach und neben Audacity und Hindenburg zuerst kennen, dann schätzen und nun lieben gelernt habe.

Auphonic ist ein spezieller Dienst um die Audioqualität nach der Aufnahme noch zu optimieren. Auphonic  könnt ihr sowohl webbasiert nutzen, als auch via Deskop-, Android- oder IOS-App.

Startbildschirm der Auphonic-App
Startbildschirm der Auphonic-App

Einmal den Account angelegt, könnt ihr von überall darauf zugreifen. D.h. wenn ihr eine Audioaufnahme via App hochladet, könnt ihr sie gemütlich zu Hause am Rechner weiterverarbeiten.

Allerdings ist das bei Auphonic gar nicht notwendig. Aber erstmal Schritt für Schritt.

Was macht Auphonic überhaupt:

Auphonic optimiert die Audioaufnahmen. Ähnlich dem Levelator gleicht es die Lautstärke der Stimmen an, filtert Störgeräusche raus und hebt auch die Tonqualität an, wo notwendig. Dabei vollbringt Auphonic mit unter wahre Wunder. Und das Tolle daran ist, es funktioniert auch bei Videos.

Ihr ladet einfach die Audiodatei oder das Video auf Auphonic hoch und klickt an, was nachgebessert werden soll. Nach der Verarbeitung steht das optimierte Video, oder der überarbeitete Podcast zum Download bereit.

Von Auphonic aus direkt auf den Server

Das praktische an diesem Service ist, dass ihr nicht nur downloaden könnt, sondern ihr könnt direkt auswählen, wohin die veredelte Aufnahme gehen soll. Soll es auf den eigenen ftp-Server geladen werden, in die Dropbox, oder gar gleich auf Soundcloud, Youtube oder in ein GoogleDrive-Dokument.

direkt von auphonic auf den gewünschten Server.
direkt von auphonic auf den gewünschten Server.

Ich persönlich habe es so installiert, dass meine Podcast-Episoden von Heikes Stadtgeflüster direkt auf meinen Server geleitet werden. Nun muss ich im Dashboard meines WordPress-Blogs nur noch im richtigen Feld den definierten Titel für den Podcast eingeben, unter dem er via Auphonic auf dem ftp gesichert ist und meine neue Episode ist im Blog integriert.

Trailer automatisch einfügen

Mein Intro und Outro für den Podcast habe ich auf meinem ftp-Server hinterlegt. Ist nun eine Episode fertig und kann zu Auphonic hochgeladen werden, gebe ich ganz einfach den Pfad ein, wo mein Intro und Outro liegen. Auphonic setzt mir diese drei Teile dann automatisch während der Bearbeitung zusammen. Zum Download, oder der Veröffentlichung (siehe oben) steht dann eine fertige Episode mit Trailer am Anfang und Ende bereit.

Intro- und Outro automatisch anfügen
Intro- und Outro automatisch anfügen

Damit ist es sehr einfach auch von Unterwegs eine komplette Episode mit allem Drum und Dran zu veröffentlichen.

Metadaten, Kapitelmarken und Titelfotos

Und wenn ich von „Drum und Dran“ spreche, dann gehören natürlich auch Tags, Metadaten und Kapitelmarken dazu. Auch da hat Auphonic vorgesorgt und bietet jede Möglichkeit, die wir Podcaster uns wünschen. Das beginnt beim einfachen taggen, geht über das Setzen von Kapitelmarkten, bis hin zu ausführlichen Begleittexten. Und selbstverständlich könnt ihr ein Foto hinterlegen, das entweder automatisch bei jeder Episode mit hochgeladen wird, oder auch ganz individuell für jede Ausgabe ein eigenes Foto definieren.

alle wichtigen Infos direkt in der App hinterlegen
alle wichtigen Infos direkt in der App hinterlegen
Titelbild direkt über die App hochladen
Titelbild direkt über die App hochladen
Und was kostet dieser Service?

Zunächst ist Auphonic kostenfrei. Jeder User hat im Monat 2 Stunden Audiomaterial frei. Benötigt ihr mehr Volumen, so bietet Auphonic verschiedene Preismodelle an. Zunächst als Abosystem gestaffelt von 9 bis 100 Stunden. Außerdem – und das gefällt mir sehr gut – könnt ihr auch einfach eine Volumenmenge dazukaufen. Gerade wenn ihr, so wie ich, sehr kurze Podcast produziert und somit die zwei Stunden normalerweise nicht ausschöpft. Mit unter hab ich dann mal eine größere Produktion, mit einer einstündigen Doku, dann kommt man doch schnell mal über das monatliche Volumen. Ein Abo von neun Stunden wäre aber wieder zu viel für die nächsten Monate. Dann kaufe ich mir ein Paket dazu, ich nehmen dann immer die zehn Stunden. Dieses Volumen kann ich nun in Ruhe abarbeiten und wenn es mal wieder eng wird, stocke ich auf.

Auphonic und Podlove arbeiten zusammen

Wenn ihr nun, so wie ich, schon seit längerer Zeit mit Podlove veröffentlicht, werdet ihr euch fragen, welches Tool ist nun das bessere. Die Frage erübrigt sich, denn beide arbeiten seit 2015 eng zusammen. Auphonic und Podlove greifen ineinander. So bearbeite und ergänze ich meine Episoden via Auphonic, veröffentliche sie jedoch mit Podlove in meinem Blog. Das funktioniert wunderbar. Und hier wird es wohl auch in Zukunft noch einiges zu entdecken geben. Denn Tim Pritlove, der Mann hinter Podlove, sagt von sich selbst:

„ich will Podcast produzieren und Geschichten erzählen und mich nicht um Technik kümmern müssen“.

Daher ist er ständig am arbeiten und entwickeln um das Podcasten, vor allem auch für uns MobilePodcaster so einfach wie möglich zu gestalten, zusammen mit dem Team von Auphonic.

So, nun probiert es doch mal aus und wenn ihr Fragen habt – ihr wisst ja, wie ihr mich erreichen könnt. Lasst einfach einen Kommentar da. Viel Erfolg damit.

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